Futtermenge Welpen

Jack Russel Welpe vor einem Futternapf | Foto: TatyanaGl / bigstock.com

Wie viel Futter ein Welpe benötigt hängt von mehreren Faktoren ab. Diese sind immer individuell zu betrachten und können nicht pauschal durch eine Rasse, das Alter oder den Vergleich mit einem anderen ähnlichen Welpen getroffen werden.

Wichtig zu betrachten sind:

  • Rasse des Welpen
  • Alter des Welpen
  • Aktivität des Welpen
  • Hundefutter Zusammensetzung und Energiegehalt
  • Beigabe von Leckerli über den Tag verteilt

Zusätzlich kommt es auch auf die Futterart an wie groß die tägliche Menge für den Welpen sein sollte. Es ist daher ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig, um die korrekte Futtermenge zu ermitteln. Selbst wenn Angaben für eine spezielle Hunderasse vorliegen, muss die Futtermenge sensibel eingestellt werden. Nicht jedes Tier einer Rasse verhält sich gleich, ist gleich schwer und gleich groß.

Aktivität des Welpen

Welpen, die sehr aktiv sind, wie etwa Terrierarten oder manche Hütehunde, benötigen deutlich mehr Futter als etwa ein gemütlicher Basset. Bereits beim Kauf des Futters sollte darauf geachtet werden, welchen Energiegehalt das Futter aufweist. Ein eher „fauler“ Welpe, der energiereiches Futter erhält wird recht schnell zu fett. Und auch zu schnell wachsen was für das Skelett des Welpen sehr schlecht ist.

Ein sehr aktiver Welpe, der ununterbrochen in Bewegung ist, sollte jedoch energiereiches Futter in größerer Menge erhalten. Durch zu  energiearmes Futter würde dieser Welpe ständig hungrig sein und versuchen, sich nebenbei Futter zu organisieren. Zusätzlich würde er durch mangelnde Nährstoffversorgung neben einem drohenden Untergewicht auch Probleme mit dem Wachstum bekommen.

Die Rasse und die Aktivität des Hundes sollte also unbedingt bei der Futterwahl und der Futterzusammensetzung beachtet werden.

Barf für Welpen | Foto: dvorak.vero / bigstock.com

Beobachtung des Welpen ist wichtig

Bei der Fütterung von Nass- oder Trockenfutter solltest du dich grob nach den Herstellerangaben richten. Beobachte deinen Welpen gut und passe die Futterration, wenn nötig an.

Zeigt dein Welpe ständig Hunger und bettelt ist die Ration wohl zu klein. Vorsicht geboten ist allerdings vor zu viel Futter. Betteln heißt nicht automatisch, dass die Ration zu klein ist. Einige Welpen betteln auch einfach so. In den meisten Fällen zeigt ein Hund auch nicht an, dass er zu viel Futter bekommt.  Sie schlingen alles hinunter, ganz egal wie viel man ihnen gibt.

Die Waage ist hier nur eine kleine Hilfestellung. Besser ist es auf die Figur des Tieres zu achten. Ist die Taille gut ausgebildet und sind die Rippen gut zu spüren, ist der Welpe gerade richtig.Generell sollte ein Welpe lieber etwas zu dünn sein, als zu dick. Dies ist für das Knochenwachstum und das Skelett besonders bei größeren Rasse deutlich besser. Wichtig ist nur, dass der Welpe nicht unterversorgt an Nährstoffen ist.

Auf einen Blick

  • bei der Fütterung von Nass- oder Trockenfutter solltest du dich grob nach den Herstellerangaben richten
  • zeigt dein Welpe ständig Hunger und bettelt ist die Ration wohl zu klein
  • Vorsicht geboten ist allerdings vor zu viel Futter
  • in den meisten Fällen zeigt ein Hund auch nicht an, dass er zu viel Futter bekommt
  • ist die Taille gut ausgebildet und sind die Rippen gut zu spüren, ist der Welpe gerade richtig
  • generell sollte ein Welpe lieber etwas zu dünn sein, als zu dick

Hunde haben in den meisten Fällen kein Sättigungsgefühl und würden von alleine nicht aufhören zu fressen. Die Portionsgröße sollte daher vom Hundehalter bestimmt und auch kontrolliert werden.

Wie oft sollte ein Welpe gefüttert werden

Ab der sechsten Woche werden Welpen zugefüttert. Um die Umstellung von Muttermilch auf feste Nahrung zu erleichtern sollte die Gesamtfuttermenge auf drei bis viermal pro Tag aufgeteilt werden. Feste Fressenszeiten erleichtern die Umstellung zusätzlich und entlasten den Magen-Darm-Trakt des Welpen.

Ab dem sechsten Lebensmonat kann auf eine oder zwei Mahlzeiten pro Tag umgestellt werden. Bei großen Hunderassen ist das Risiko einer Magendrehung deutlich höher als bei kleinen Hunderassen. Daher sollten große Hunde immer zweimal täglich gefüttert werden.

Welpen haben spezielle Ernährungsbedürfnisse

Junghunde und Welpen sollten keinesfalls mit Hundefutter für adulte Tiere gefüttert werden. Während der Wachstumsphase benötigt ein Welpe eine andere Nährstoffzusammensetzung als ein erwachsener Hund.

Wichtig ist vor allem das Kalzium-Phorphor-Verhältnis. Ausgewachsene Hunde können zu viel Kalzium einfach über den Kot ausscheiden. Ein Welpe kann dies noch nicht. Das Kalzium wird daher im Körper gespeichert und kann zu Skelettfehlbildungen führen.

Bei der Fütterung von Welpen sollte genau aus diesen Gründen auf Alleinfuttermittel für erwachsene Hunde verzichtet werden. Alternativ zu Welpenfutter kann auch ein hochwertiges Nassfutter in Kombination mit auf den Welpen abgestimmten Nahrungsergänzungen gefüttert werden.

Auf einem Blick

  • ab der sechsten Woche werden Welpen zugefüttert
  • Gesamtfuttermenge auf drei bis viermal pro Tag aufgeteilten
  • ab dem sechsten Lebensmonat kann auf eine oder zwei Mahlzeiten pro Tag umgestellt werden
  • bei großen Hunderassen ist das Risiko einer Magendrehung deutlich höher als bei kleinen Hunderassen
  • große Hunde sollten immer zweimal täglich gefüttert werden
  • während der Wachstumsphase benötigt ein Welpe eine andere Nährstoffzusammensetzung als ein erwachsener Hund
  • alternativ zu Welpenfutter kann auch ein hochwertiges Nassfutter in Kombination mit auf den Welpen abgestimmten Nahrungsergänzungen gefüttert werden
Überfütterung ist schädlich

Unterfütterung natürlich auch. Denn beide Varianten können beim Welpen zu schweren Schäden am Skelett und Bewegungsapparat führen.

Bei einer Überfütterung leidet das Skelett des Hundes, aber auch die Sehnen können überbeansprucht werden. Durch zu schnelles Wachsen können die Knochen porös werden und Brüche sind im späteren Erwachsenenalter möglich.

Als Grundregel wird eine Wachstumsphase von etwa 20 Monaten bei Riesenrassen angegeben. Kleine Rassen sind jedoch oft schon nach sechs bis acht Monaten ausgewachsen. Ein mittelgroßer Hund von rund 20 bis 40 Kilogramm wächst etwa bis zum zwölften Monat. In dieser Zeit sollte zwingend ein ausgewogenes Welpenfutter gefüttert werden.

Havaneser Welpe mit leerem Futternapf | Foto: mdorottya / bigstock.com

Der Welpe kommt vom Züchter zu dir

Wie gehst du nun am besten vor, um deinen Welpen auf ein anderes Futter umzustellen?

Ein seriöser Züchter gibt dir für die ersten Tage Futter mit, damit dein Welpe nicht von eine Tag auf den anderen umgestellt werden muss. Denn dies ist absolut schädlich für seinen Magen-Darm-Trakt.

Keinesfalls solltest du regelmäßig das Futter wechseln, wenn dein Welpe Anstalten macht es zu verweigern. Es gibt Welpen, ebenso wie Menschen, die gerne und viel fressen oder geradezu schlingen. Andere wiederum zeigen sich stets mäkelig und verweigern auch schon mal Futter. Setzt man einem solchen Hund nun regelmäßig neue Futtersorten vor, so wird der Welpe dies immer erwarten. Was zu Beginn vielleicht nur das Verdauungssystem belastet, kann zu einem ernsten Dominanz Problem werden. Kein gesunder Welpe wird vor einem vollen Futternapf verhungern.

Eine Futterumstellung sollte generell immer langsam und mit Bedacht durchgeführt werden. Zu Beginn wird das aktuelle Futter mit dem neuen Futter im Verhältnis 3/1 gemischt. Sobald dein Welpe diese Mischung gut verträgt und kein Durchfall oder ähnliches auftritt kann nach einigen Tagen das Mischverhältnis auf 1/1 verändert werden. Nun wird also die Hälfte des aktuellen Futters durch das neue Futter ersetzt. Wenn auch bei dieser Mischung der Welpe keine Probleme mit der Verdauung hat wird das alte Futter nur noch im Verhältnis 1/3 mit dem neuen gemischt. Nach einigen Tagen kann dann nur noch das neue Futter guten Gewissens gefüttert werden.

Auf einem Blick

  • ein seriöser Züchter gibt dir für die ersten Tage Futter mit
  • keinesfalls solltest du regelmäßig das Futter wechseln
  • einige Welpen zeigen sich stets mäkelig und verweigern Futter
  • dies kann zu ernsten Dominanz Problemen werden
  • eine Futterumstellung sollte generell immer langsam und mit Bedacht durchgeführt werden
  • zu Beginn wird das aktuelle Futter mit dem neuen Futter im Verhältnis 3/1 gemischt
  • wenn der Welpe diese Mischung gut verträgt und kein Durchfall bekommt langsam das alte Futter reduzieren
  • nach einigen Tagen das Mischverhältnis auf 1/1 verändern
  • dann das alte Futter nur noch im Verhältnis 1/3 mit dem neuen mischen

Hochwertiges Futter auch für Welpen

Ein hoher Fleischanteil (qualitativ hochwertiges Fleisch), ausreichend Ballaststoffe und eine gute Mineral- und Nährstoffversorgung sind die Grundpfeiler eine guten Hundeernährung.

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