Welpen barfen

Barf für Welpen | Foto: dvorak.vero / bigstock.com

Wenn deine Welpe endlich zu dir ziehen darf stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Futter. Ein seriöser Hundezüchter gibt dir Welpenfutter mit oder sagt dir vorher, welches Futter dein Welpe aktuell frisst. Welpen sollten nicht sofort von einem Tag auf den anderen auf ein anderes Futter umgestellt werden, um schwere Magen und Darm Problemen vorzubeugen.

Was solltest du generell bei der Fütterung deines Welpen beachten?

Bei der Wahl des Futters sollte darauf geachtet werden, dass es sich zwingend um ein Welpenfutter handelt. Damit der Welpe alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge erhält, ist es wichtig an diesem Punkt keinesfalls zu sparen.

Wichtig ist vor allem das Kalzium-Phorphor-Verhältnis. Ausgewachsene Hunde können zu viel Kalzium einfach über den Kot ausscheiden. Ein Welpe kann dies noch nicht. Das Kalzium wird daher im Körper gespeichert und kann zu Skelettfehlbildungen führen.

Bei der Fütterung von Welpen sollte genau aus diesen Gründen auf Alleinfuttermittel für erwachsene Hunde verzichtet werden. Alternativ zu Welpenfutter kann auch ein hochwertiges Nassfutter in Kombination mit auf den Welpen abgestimmten Nahrungsergänzungen gefüttert werden.

Auch bei der Futtermenge sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zu viel und nicht zu wenig Futter erhält. Beide Varianten können beim jungen Hund zu schweren Schäden am Skelett und Bewegungsapparat führen. Der Hund sollte solange mit Welpenfutter versorgt werden bis er ausgewachsen ist. Als Grundregel wird hier eine Wachstumsphase von etwa 20 Monaten bei Riesenrassen angegeben. Kleine Rassen sind jedoch oft schon nach sechs bis acht Monaten ausgewachsen. Ein mittelgroßer Hund von rund 20 bis 40 Kilogramm wächst etwa bis zum zwölften Monat.

Sollte man Welpen barfen? | Foto: manushot / bigstock.com

Welpen barfen – macht das Sinn?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Um einen ausgewachsene Hund zu barfen benötigt es schon sehr viel Fachwissen und vor allem auch Fingerspitzengefühl. Bei einem Welpen sieht die Lage noch einmal anders aus. Für das Wachstums eines Welpen ist es elementar wichtig dass dieser Nährstoffe in der richtigen Dosierung und Kombination erhält.

Wer seinen Welpen barfen möchte sollte sich sehr gut informieren, regelmäßig über Bluttests beim Tierarzt prüfen lassen, ob der Welpe wirklich in allen Bereichen gut versorgt ist und sich darüber bewusst sein, dass er sehr viel Zeit und Aufwand bei dieser Art der Fütterung haben wird.

Natürlich ist barfen die natürlichste Ernährung für einen Hund und richtig ausgeführt ideal für den Magen-Darm-Trakt.

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Was ist denn überhaupt barfen?

Die Bezeichnung Barf ist eigentlich eine Abkürzung und bedeutet „Bones and Raw Food“ oder „Biologisch artgerechte Rohfütterung“.

Unter Barf versteht man eine Ernährung, die sich an jener des Wolfes orientiert. Dazu werden Zutaten wie Fleisch, Knochen, Gemüse, Öle, Kräuter und andere Zusatzstoffe in entsprechender Menge gemischt. Beim Barf wird viel Wert auf Rohkost gelegt. Der Wolf hat in freier Natur auch nur rohe Kost und ein Kochen lässt wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Sehr viel Wert muss auf die richtige Mischung und auf hochwertige Zutaten gelegt werden. Fachwissen und Umsicht sind bei dieser Art der Hundefütterung nötig. In den Kreisen der Hundehalter ist das Barfen ein viel diskutierter und auch höchst umstritten Punkt.

Fleisch ist die wichtigste Zutat 

Barf entspricht dem natürlichen Fressverhalten des Hundes und ist optimal für seinen Magen-Darm Trakt verträglich. Als Karnivore benötigt der Hund hauptsächlich Protein. Dies ist die wichtigste Zutat beim Barfen.

Jede Mahlzeit sollte aus rund 70 Prozent Fleisch, 20 Prozent Obst und Gemüse und 10 Prozent fleischigen Knochen oder Knorpeln bestehen.

Welches Fleisch hier verwendet wird, kann der Hundehalter selbst bestimmen. Es sollte allerdings eine Mischung aus mindestens drei verschiedenen Tierarten sein. Auch Innereien sollten einen Anteil des Fleisches ausmachen.

Der große Vorteil dabei ist, dass der Hundehalter ganz genau auf den individuellen Bedarf des Tieres reagieren kann.

Heute ist das Rohfleisch auch bereits fertig abgepackt und tiefgekühlt im Fachhandel erhältlich. Neben Muskelfleisch müssen es auch Innereien wie Leber, Lunge, Euter oder Rindermägen sein. Beliebt sind vor allem jene Sorten, die nicht aus der Massentierproduktion stammen. Dazu zählen Ziege, Strauß, Ren, Pferd oder Känguru. Diese Sorten sind allergenarm. Aber auch Rind, Lamm, Geflügel und Fisch sind natürlich hervorragend für den Hund geeignet.

Hochwertige Zutaten

Die notwendigen Kohlenhydrate kommen aus Obst und Gemüse. Hier sollte allerdings Gemüse deutlich bevorzugt werden, weil Obst viel Zucker enthält. Bei der Wahl ist jedoch Vorsicht geboten, denn nicht jede Obst- und Gemüsesorte ist für den Hund verträglich. Manche Sorten sind sogar schädlich und können gefährliche Vergiftungen nach sich ziehen. Damit die pflanzlichen Zutaten und dessen Inhaltsstoffe gut verwertet werden können, sollten sie entweder leicht gegart oder mit Öl angereichert püriert werden.

Eine Speisenplan des Hundes kann gelegentlich mit Hüttenkäse oder Quark erweitert werden. Diese beiden Milchprodukte sind für den Hund gut verträglich und liefern Kalzium. Eidotter und auch Eischale sind ebenso gesunde Zutaten.

Besonders wichtig beim Barfen ist die Zugabe von hochwertigen Fetten und Ölen. Hier hat sich Fisch-, Lachs-, Lein- oder Rapsöl besonders bewährt. Wichtig ist, dass es sich um kalt gepresste Öle handelt. Sie liefern die wichtigen essenziellen Fettsäuren, die für die Gesundheit des Hundes besonders wichtig sind. Spurenelemente und Mineralstoffe ergänzen die Futtermischung. Vorsicht ist bei der Gabe von Knochen geboten. Zu viele Knochen können zu gefährlichem Knochenkot führen. Andererseits können zu wenige Knochen zu einer Mineralunterversorgung führen.

Wer sich genauer mit dem Thema Barfen auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir folgendes Buch:

Vorteile:
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  • Individuelle Fütterung angepasst an die Bedürfnisse ist möglich
  • Bei sachgemäßer Umsetzung haben fütterungsbedingte Krankheiten keine Chance
  • Kommt der natürlichen Ernährung des Hundes am nächsten
Nachteile:
  • Benötigt Fachwissen und Sachverstand
  • Aufwendigere Herstellung
  • Benötigt viel Platz im Gefrierschrank/Kühlschrank
  • Zeitintensive Vorbereitung und Vorbereitung
Sollte man Welpen barfen? | Foto: manushot / bigstock.com

Was ist beim Welpen barfen besonders zu beachten?

Zuallererst ist es wichtig deinen Welpen langsam an das barfen zu gewöhnen und nicht von jetzt auch gleich das Futter umzustellen. Magen-Darm-Probleme wären dann vorprogrammiert.

Ein großer Punkt bei der Welpenfütterung mit Frischfleisch sind Knochen. Viele Welpen nagen vorerst nur an Knochen und zerkauen diese nicht (können sie teilweise auch noch nicht auf Grund der Milchzähne). Somit kann schnell eine Unterversorgung von Kalzium entstehen. Diese ist aber extrem wichtig für den Knochenaufbau. daher ist es wichtig bei Welpen zu weicheren Knochen zu greifen und die Knochenzufuhr zu erhöhen. Rund 20 % der Gesamtfuttermenge sollten es schon sein. Alternativ kann auch ein hochwertiges Kalziumpulver zugeflüstert werden.

Die Futtermenge muss dem Wachstumsprozess angepasst werden. Statt zwischen vier und sechs Prozent des Körpergewichtes bekommen Welpen bis zu zehn Prozent Futtermenge in Bezug auf ihr Körpergewicht. Ein wöchentliches Wiegen des Welpen und anpassen der Futterration ist daher zwingend notwendig.

Welpen sollten keine Fastentage mitmachen. Für erwachsene Hunde können diese je nach Konstitution, Alter und Gesundheitszustand ab und an sinnvoll sein, aber Welpen sind davon strikt ausgenommen.

Hochwertige Öle verfüttern, aber niemals Leinöl vor dem dritten Lebensmonat. Welpen können diese Ölstruktur nicht verdauen.

Leicht verdauliche Fleischsorten füttern ist in den ersten Wochen ideal. Geflügel, Hasen und Ziegenfleisch bietet sich ab der sechsten Lebenswoche an. Erst ab dem vierten Monate können Fleischarten wie Rind und Wild dazu genommen werden. Das Fleisch sollte anfangs gewolft und enthäutet sein, damit die Verdaulichkeit leichter für deinen Welpen ist.

Für den Hund verträgliche Lebensmittel

Aloe Vera

  • Amaranth
  • Ananas
  • Äpfel
  • Aprikose
  • Artischocke
  • Banane
  • Bierhefe
  • Bienenprodukte (Honig, Propolis, Blütenpollen)
  • Birne
  • Blaubeeren
  • Blumenkohl/Karfiol
  • Blut
  • Blütenhonig
  • Blütenpollen
  • Bohnen (nur gekocht verfüttern, roh enthalten sie das giftige Phasin)
  • Brombeeren
  • Buchweizen
  • Butter
  • Buttermilch
  • Chinakohl
  • Dickmilch
  • Dinkel/Spelz
  • Eigelb und Eierschale
  • Einkorn
  • Emmer
  • Ente
  • Erbsen (nur gekocht verfüttern)
  • Fasan
  • Feige
  • Fermentgetreide
  • Frischkäse/körniger Frischkäse/Hüttenkäse
  • Gans
  • Gerste
  • Grünkern
  • Grünkohl
  • Grünlippmuschel
  • Gurke
  • Hafer/Haferflocken/Haferkleie/Prachthafer
  • Hagebutteschalen
  • Hase
  • Heidelbeeren
  • Heilerde
  • Himbeeren/Himbeerblätter
  • Hirsch
  • Hirse
  • Honig
  • Huhn
  • Ingwer(-wurzel
  • Joghurt
  • Johannisbeeren (rot und schwarz)
  • Kakifrucht, synonym Kakipflaume (geschält)
  • Kalb
  • Kamut
  • Känguru
  • Kaninchen
  • Karotte/Mohrrübe/Möhre (inklusive Blattwerk)
  • Kartoffel/Süßkartoffel (es darf nur die Knolle und diese auch nur gekocht verfüttert werden)
  • Käse
  • Kirschen (entsteint)
  • Kiwi
  • Klementinen
  • (Knollen-)Sellerie
  • Kohlrabi (Knolle und Blätter)
  • Kokos
  • Kürbis
  • Lamm
  • Linsen(sprossen): (nur gekocht verfüttern)
  • Mangold
  • Melone (alle Sorten, ohne Schale)
  • Mirabelle
  • Nudeln (gekocht
  • Pastinak (Knolle und Blätter)
  • Pferd
  • Pfirsich
  • Pflaume/Zwetschge
  • Polenta
  • Quinoa (gekocht oder gequollen mit Milch oder Wasser)
  • Reh
  • Reis (braun und weiß sowie Milchreis, nur gekocht
  • Rentier
  • Rind
  • Roggen
  • rote Beete/Randen
  • Rüben (z.B. Runkel- oder Steckrüben)
  • Ruccola
  • Schaf
  • Salate
  • Sauerkraut
  • Sauermilch
  • Strauß
  • Teufelskralle
  • Wasserbüffel
  • Wirsing
  • Ziege

Giftige/unverträgliche Lebensmittel

  • Schokolade (in Schokolade ist über den Kakao-Anteil der WirkstoffTheobromin enthalten, der für Hunde giftig ist. Bereits an einer einzigen Tafel Schokolade kann ein 24 Kilogramm-Hund sterbe
  • Weintrauben
  • Rosinen
  • Zwiebel (die Zwiebel enthält eine Vielzahl Wirkstoffe, u.a. N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid, dabei ist es egal, ob Zwiebeln roh, getrocknet – auch als Zwiebelpulver – oder gekocht aufgenommen werden. Diese Wirkstoffe können die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut des Hundes angreifen und zerstören (Hämolyse))
  • Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch (für die verschiedenen Lauch-Arten der Gattung Allium gilt dasselbe wie für die Gartenzwiebel, bei Knoblauch gilt: die Menge macht es aus)
  • Macadamianüsse
  • Kaffee (der für den Hund gefährliche Inhaltsstoff im Kaffee bzw. Koffein ist Methylxanthin. Dieser erhöht den Blutdruck und beschleunigt den Puls)
  • Süßstoff (Der Wirkstoff Xylitol kann beim Hund die Leber schädigen und zu Unterzuckerung führen. Xylit ist in einigen zuckerfreien Süßigkeiten, in Bonbons und Kaugummis enthalten.)
  • Bohnen und andere Hülsenfrüchte (im ungekochten Zustand enthalten Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte für Mensch und Hund den schädliche Stoffe Phasin)
  • Pilze
  • Avocado (Avocados enthalten den für Hunde giftigen Wirkstoff Persin. Persin kann Herzmuskelschäden hervorrufen und zum Tod führen)
  • Alkohol (Alkohol kann für Hunde tödlich sein. Die Folgen einer Alkoholvergiftung sind je nach Dosis Erbrechen, Koordinationsstörungen, Atemnot, Koma, Tod)
  • Schweinefleisch (ungekochtes oder schlecht gegartes Schweinefleisch kann mit dem Aujetzky-Virus infiziert sein. Dieser hat tödlichen Folgen für den Hund. Auch Mettwurst und Schinken sind in diesem Sinne Risiko-Nahrungsmittel für den Hund. Erst ab einer Gar-Temperatur von 60° C Grad wird das Virus abgetötet, durch Räuchern allein wird das Virus allerdings nicht vernichtet)
  • Salz
  • Tee
  • gekochte Knochen
  • verdorbene Lebensmittel
  • Zigaretten und Zigarettenkippen
  • Cola, Energy-Drinks und andere Coffein-haltige Getränke
  • Obstkerne, Steinobst (zum Steinobst gehören u.a. Aprikosen, Mirabellen, Pflaumen, Schattenmorellen, Kirschen und Pfirsichen.In den Obstkernen sind Cyanverbindungen wie Blausäure und Cyanide enthalten. Wenn der Hund diese Kerne zerbeißt und verschluckt, können die Gifte freigesetzt werden und schwere neurologische Störungen könne die Folge sein)
  • Nachtschattengewächse: rohe Kartoffeln, Aubergine, Tomaten (Nachtschattengewächse wie Kartoffel, Aubergine, Tomate enthalten den Wirkstoff Solaninder)
  • Mandeln (Mandeln enthalten Blausäure)
  • Rohes Eiklar (hemmt die Aufnahme von Biotin)

Für alle, die sich dem hohen Aufwand beim barfen nicht gewachsen fühlen

Ein hoher Fleischanteil (qualitativ hochwertiges Fleisch), ausreichend Ballaststoffe und eine gute Mineral- und Nährstoffversorgung sind die Grundpfeiler eine guten Hundeernährung. All dies und noch viel mehr bietet Anifit. Hundefutter aus Schweden

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